
Ab 1925 liefert Agathon Säulengestelle mit Gleitführungen an die Uhrenindustrie. Die Region entlang des Jurabogens von Basel über Solothurn bis Genf gilt bis heute als «Watch Valley».



Während seines Studiums in England erkennt Hugo Pfluger das Potenzial von Wälzkörpern für den Einsatz in Führungssystemen im Werkzeugbau. Agathon bietet als erstes Unternehmen Kugelführungen für den Werkzeugbau an und erfüllt damit die Nachfrage nach höherer Präzision.

Für das Stanzen von sehr dünnen oder harten Materialien werden noch steifere, belastbarere Führungen benötigt. Deshalb werden Rollenführungen mit Profilrollen auf den Markt gebracht.

Werkzeuge für Schnellläuferpressen benötigen entsprechende Rollenführungen. Zu diesem Zweck werden Rollenführungen mit der patentierten Agathon-Rolle auf den Markt gebracht.

Mit der Umstellung der Führungselemente auf die ISO-/DIN-Norm und um noch höhere Standzeiten zu erreichen, werden Modifikationen an den Produkten vorgenommen: So wurden die Aufnahmetaschen an Rollenkäfigen, eine neu Verstemmung an Kugelkäfigen sowie das Handling am beweglichen Käfighaltesystem optimiert.



Mit der patentierten Agathon-Zentrierung wird eine heute äusserst erfolgreiche Alternative zur Flachzentrierung im Formenbau eingeführt. Das Programm wird laufend mit neuen Produkten ergänzt.

Im Stanzwerkzeug- und Formenbau ermöglicht die Mini-Feinzentrierung hoch flexible Werkzeugkonzepte und ist somit der neue Star in der Variantenfertigung. Auch in der Präzisionsautomation eröffnet die Mini-Feinzentrierung bislang verschlossene Türen, zum Beispiel beim Positionieren von Greifwerkzeugen.

